Du stellst Dir vor, Yogalehrerinnen machen immer schickes, stylisches Yoga? Quasi so wie man es aus den Zeitschriften und von Bildern kennt, oder? – Hahaha!

Damit räumen wir heute auf!

Mit Silvia Doberenz und Elke Schenkmann…

Letzte Woche war ich mit meiner liebsten Freundin – und Yogalehrer-Kollegin – Silvia Leiste-Doberenz zum Radfahren in der Eifel unterwegs. Sie ist auch Kabarettistin (übrigens auch privat…) Ihr werdet gleich verstehen, was ich meine…

Als sie morgens im Hotel erwachte, vermisste sie mich im verwaisten Bett neben ihr. Ihr seht im Video, wo sie mich schließlich fand… Und wie sie reagierte.

Nämlich mit einem spontan aufgenommenen Video – ohne irgendeine Absprache oder Choregraphie ist es entstanden… Wir sind beide noch im Nachthemd. Und hatten noch kein Wort gewechselt.

Als ich es hinterher ansah, dachte ich: Na, DAS ist ja mal ein „Yoga-Video“, das ich mit Euch teilen will!
(sonst mache mach ich das ja eher nicht, weil ich Yoga als einen inneren Weg empfinde, dass mir das äußere Posieren oft eher unangenehm ist…)

Aber seht selbst – „Die wichtigste Yoga-Übung von Elke Schenkmann“:

 

P.S.: Mehr zur Arbeit von Silvia Doberenz und ihrem aktuellen Erleuchtungs-Kabarett-Programm „Stress ich oder bin ich? – Busy ist das neue Blöd“ findest Du hier! Sehr zu empfehlen, falls Du mehr für Entspannung, Deine Lachmuskeln und gegen Stress tun willst. Man kann sie übrigens auch buchen oder zu einem Auftritt einladen!

Oder mache hier ihren ultimativen Stresstest – jetzt sofort! 

Doch was mache ich da in dem Video wirklich?

In Wahrheit bin ich einfach aus dem Bett „gefallen“, wie ich es oft mache: Direkt nach dem Aufwachen lege ich mich auf die Yogamatte, bzw. hier den Teppich-Boden neben dem Hotelbett. Zu Hause ist das eine wohlig einladenden Schurwollmatte mit Schaffell) gleich neben meinem Bett. Und rolle mich erst mal auf Faszienbällen und/oder -Rollen. Dabei kann durchaus eine kuschlige Decke auf meinem Körper liegen – wie hier im „Kokon“… ;-))))

In dem Video hatte ich meine Fazienbälle auch mit dabei (unter der Decke, unter meinem Rücken zu dem Zeitpunkt und daher nicht sichtbar, bzw. ein anderer rollt am Ende da gerade neben meinem Kopf). Das sind übrigens diese hier, die ich super empfehlen kann. Ein Dreier-Set mit verschiedenen Härtegraden – I love them!

Ich finde das eine wunderbare Weise, schon gleich am Morgen Yoga zu praktizieren, ohne groß viel nachzudenken.

Einfach hinlegen – vom Bett auf den Boden. Und schauen, was passiert…

Worauf hat der Körper gerade Lust? Welche Dehnung tut gerade gut? Das ist so herrlich… Völlig mühelos. Ganz schnell kommt eines zum anderen. Und Du genießt entspannte Dehungen z.B. für Rücken (vielleicht ein paar gemütliche, länger gehaltene Drehungen im Liegen?), Hüften (z.B. ein Schmetterling im Liegen – Fußsohlen zusammengeben, Knie angewinkelt nach außen fallen lassen…, evtl  sogar mit einem Faszienball oder Rolle unter dem Kreuzbein währrenddessen – tut herrlich gut im unteren Rücken und Illiosakralgelenk…), Nacken oder Schultern (z.B. mit den Bällen), oder im Sitzen den Kopf hängen lassen oder zu den Seiten mit dem Eigengewicht dehnen…

Wo es Dich grad hinzieht…  Ohne sich groß ein Yogaprogramm vorzunehmen oder größere Hürden überwinden zu müssen, hat man ganz schnell schon eine ganze Weile Yoga gemacht. Manchmal sogar eine ganze Stunde oder länger… Manchmal nur ein paar Minuten…

Man startet entspannt und schon gut „durchbewegt“ in den Tag.

Meistens meditiere ich danach noch im Sitzen.
So ist die Idee überhaupt entstanden: vor dem Meditieren am frühen Morgen hatte ich das Bedürfnis, mich vorher gründlicher zu dehnen, um danach bequem(er) und mühelos sitzen zu können.

Es heißt ja auch in der Yoga-Tradition: die Asanas (= Yoga-Haltungen) seien vor allen Dingen dazu da, den Körper auf die Meditation (den eigentlichen INNEREN Yoga….) vorzubereiten. Das kann ich mittlerweile wirklich nachvollziehen…

Vielleicht hast Du auch Lust, es einmal auszuprobieren?
Und mir gerne auch zu berichten, wie es Dir damit ergangen ist?

Spontan-Yoga. Einfach auf die Matte legen und schauen, was passiert….
(Am einfachsten ist das natürlich, falls es einen Ort gibt, wo die Yogamatte einfach liegen bleiben darf. Und zum Hinlegen/Platznehmen einlädt….)

Wie ist das für Dich? Ich bin gespannt, von Deinen Erfahrungen zu hören.
Ist das auch für Dich ein möglicher Weg, Yoga easy in den Tag einzubauen?