Wunsch- und Kommunikationstechniken als EGO-Booster

Wunsch- und Manifestationstechniken werden ja gerne genutzt, um alle möglichen Ziele zu erreichen. Genauso gibt es kluge Kommunikationstools, um eigene Bedürfnisse gegenüber anderen besser auszudrücken. Das hat alles seinen Wert.

Doch gibt es auch einen Fallstrick dabei: steckt dahinter nicht oft in erster Linie das eigene WOLLEN? Und damit das Ziel, die Dinge – und Menschen – so hinbiegen zu wollen, wie ich es brauche. Mit anderen Worten: Der versteckte Wunsch nach Manipulation.

Und auch die feste Überzeugung, es im Grunde besser zu wissen als das Leben selbst.

Besser zu wissen, was für mich und andere richtig ist.

Das Leben ist viel größer als Du

Pusteblumen in der Wiese

Doch folgt das Leben nicht am Ende seinen eigenen Gesetzen?

Sicher können wir vieles beeinflussen. Und es ist ja auch sinnvoll, an der steten Verbesserung von Umständen zu arbeiten.

Doch weiterhin geschieht Unvorhergesehenes, sagen Leute Sachen, die Du nicht hören magst oder es klappt was nicht.

Und wie kannst Du wissen, was letztlich RICHTIG ist? Ohne das Gesamtbild zu überschauen? Richtig nicht nur für Dein aktuelles, privates Wollen, sondern mit Blick auch auf die Zukunft, alle anderen Menschen und die ganze Welt?

Das Ego ist wie ein Kind, das jetzt unbedingt die Süßigkeiten sofort essen will. Das Leben aber ist die Mutter, die weiß, dass das auf Dauer für die Zähne schädlich ist. Und für gutes Wachstum und echtes Genährtsein das Vollkornbrot tauglicher ist… Was nicht heißt, dass das dem Kind jetzt auf Anhieb mundet… 😉

Doch die Mutter weiß, dass das Kind wachsen wird. Dass Süßigkeiten wie Spielsachen, die heute die Welt bedeuten, in wenigen Jahren vergessen sein werden. Es seinen gesunden Körper aber noch länger braucht. Sie hat das Gesamtbild vor Augen und handelt klüger.

Glaubst Du nicht, dass auch das Leben oft viel besser für Dich sorgt als manch aktueller Wunsch? Ob es Dir grad in den Kram passt oder nicht. Dass es jedoch einer Gesamtordnung folgt, die Du nicht annähernd überblicken kannst?

Wollen = Manipulieren Wollen
Hör auf zu wollen und sei FREI!

Was für mich übrigens nicht im Geringsten ausschließt, dass unser Wünschen und Sehnen oft auch ein wichtiger Motor sind. Durchaus. Ich bin sogar zutiefst davon überzeugt, dass wir auch „Mitschöpfer“ in diesem großen Spiel sind. Und unsere Wünsche ein wichtiges Mittel des Lebens sind, sich durch uns auszudrücken und sich ständig neu zu erschaffen.

Ich möchte nur mal dazu einladen, zu prüfen, ob hinter Deinem Wollen und Wünschen nicht auch manchmal der schlichte Wunsch nach Kontrolle steht?

Und letztlich ein Widerstand gegen das Leben selbst?

Ein Widerstand gegen alles mögliche. Gegen das, was ist, was geschieht, geschehen könnte oder gerade nicht geschieht. Gegen das, was andere tun, nicht tun, sagen oder nicht sagen…?

Das ist ja eine sehr müßige Beschäftigung, die aber leider – wie auch von mir selbst ausführlich erprobt… – leider niemals zu Freiheit und innerem Frieden führen kann. Selbst wenn sich sogar manchmal das ein oder andere „erfüllt“.

Frieden fängt da an, wo das Wollen aufhört

FREI bist Du erst, wenn Du in FRIEDEN mit dem bist, was ist.

Mit dem, wie die Menschen und die Umstände jetzt gerade sind. Ohne davon abzuhängen, dass sich dies und das erst ändern muss, bevor… bevor Du endlich glücklich, entspannt, erfolgreich oder sonst was sein kannst…

Gib den Widerstand auf und werde vollkommen frei.

Liebe und umarme das, was ist.

Auch wenn Du im Moment (noch) nicht weißt, wofür es gut ist. Vertraue. Dass es für Deine Entwicklung und die der anderen gut ist. Für Dein wahres Glück!

Du hast immer genau die richtige Situation. Den richtigen Partner, die richtige Arbeit, den richtigen Konflikt, den richtigen Chef. Kurz gesagt: die aktuell richtige Aufgabe!

Was nicht heißt, dass es sich nicht ändern wird. Oder Du nicht aktiv an Veränderungen arbeiten solltest.

Doch auf die Haltung dahinter kommt es an!

Viele Jahre habe ich mich intensiv mit all den Techniken zur Manifestation und Erfüllung von Träumen beschäftigt. Auch liebe und schätze ich den Wert von Kommunikationstechniken. Sie sind wirksam und wundervoll. Ich würde sie als „Werkzeuge“ nie mehr missen wollen. Als Werkzeuge! Jedoch nicht als letztendlicher Weg zum wahren Glück.

Denn sie alle sind NICHTS gegen den inneren Frieden und die unfassbare Süße, die man empfinden kann beim vollkommenen Annehmen der Dinge, wie sie jetzt gerade sind.

Beim Erkennen, das alles RICHTIG ist. So wie es jetzt gerade ist. Und dass Menschen – DU selbst eingeschlossen – genau so richtig sind, wie sie sind.

Und diese Stille, die darin liegt, in diesem einen Moment nichts anders haben zu wollen.

Wie geht es Dir damit?

Kennst auch Du dieses Gefühl des Friedens, wenn Du “einverstanden” mit dem Leben bist?

Und umgekehrt das Leiden, wenn Du es nicht bist? Diese innere Unruhe und Unzufriedenheit? Dieses Hadern und Nicht-Ankommen-Können?

Wie sind DEINE Strategien, mit diesen Dingen umzugehen? Was hilft DIR gut?

Was sagst Du zu meinem Statement in diesem Artikel? Siehst Du das ähnlich? Oder grundlegend anders? Wie sind Deine Erfahrungen?

Ich freue mich sehr, von Dir unten in den Kommentaren zu lesen!

LOVE,
Elke

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